Äcker des Ruhrgebiets (2020)

Wiederaufnahme

Mit dem Slampoeten Jason Bartsch über das Ende des Bergbaus

WAS BLEIBT IST ALLES
Die Welt ist alles, was der Fall ist. Und dieser Fall hat folgende Sachlage: Im Ursprung eines harschen Schalles liegt Ästhetik, keine Krachfrage. Hier, wo sich über Jahre und Jahrzehnte jede Sekunde unter Tage wie die Gräbentunnel dehnte ist das Grau unserer Fassade nur das Außen von Gelebten, die im Herzen bunte Farben wie mit Siebdruck oder Nachdruck auf Leinwand gemalt haben.
Jason Bartsch

2018 wurde die letzte Tonne Steinkohle gefördert. Damit endete die Ära der über 100 Jahre alten Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet.
In Zusammenarbeit mit dem Poetry Slamer Jason Bartsch finden wir einen eigenen Zugang zu den unterschiedlichen Gesichtspunkten und Zeitabschnitten der Industrieepoche. Als Künstler vor Ort und im Ruhrgebiet Lebende sind wir im Strukturwandel tief verhaftet. Mit dem Projekt „ÄCKER“ gelingt uns eine einzigartige Symbiose aus Poetry Slam und klassischer Musik.

Programm:
Giacomo Puccini (1858 – 1924): Crisantemi – Elegie für Streichquartett
Joseph Haydn (1732 – 1809): Konzert Nr. 4 in G-Dur (Hob. VII a/4) für Violine und Streicher
Allegro moderato, Adagio, Allegro – Solovioline Stefan Hempel
Franz Schubert (1797 – 1828): Streichquartett Nr. 12 in c-moll, op. post., D 703
Darius Milhaud (1892 – 1974): Streichquartett Nr. 1 op. 5 – Rhythmique, Intime, Grave, Vif

Termine:
14.03.2020, 20.00 Uhr Zeche Zollverein, Halle 12, Essen
Karten über Zeche Zollverein